News Neuste Steuermeldungen

Keine zwei häusliche Arbeitszimmer steuerlich absetzbar

Das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass ein Steuerpflichtiger – auch wenn er aus beruflichen Gründen zwei Wohnungen hat – keine zwei Arbeitszimmer geltend machen kann. Wegen grundsätzlicher Bedeutung wurde die Revision zum Bundesfinanzhof (BFH) zugelassen.

Montag, 20. April 2015

Kosten für Sky-Abo als Werbungskosten?

Die Kosten des "Fußballpakets" im Sky-Abo können auch nicht von einem Berufsfußballspieler als Werbungskosten abgezogen werden, entschied das Finanzgericht Münster.

Samstag, 18. April 2015

Außenprüfung: Zugriff auf Kassendaten eines Einzelunternehmens

Einzelhändler sind nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung verpflichtet, im Rahmen der Zumutbarkeit sämtliche Geschäftsvorfälle einschließlich der über die Kasse bar vereinnahmten Umsätze einzeln aufzuzeichnen.

Mittwoch, 15. April 2015

Finanzgericht entscheidet zu Rückstellungen für Versorgungszusagen

Erteilt ein bilanzpflichtiges Unternehmen einem Angestellten eine Versorgungszusage, die unter Anrechnung sonstiger Rentenansprüche mehr als 75 Prozent der letzten Aktivbezüge beträgt (sogenannte Überversorgung), kann es die entsprechenden Rückstellungen in voller Höhe in seine Bilanz einstellen. Dies entschied das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg und wendet sich damit gegen die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) und die gegenwärtige Praxis der Finanzverwaltung.

Dienstag, 14. April 2015

Zur Einlösung von Inhaberschuldverschreibungen

Das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg hat entschieden, dass ein Verlust aus der Endeinlösung einer Inhaberschuldverschreibung zu keinen negativen Einkünften aus Kapitalvermögen führt.

Mittwoch, 8. April 2015

Zur zumutbaren Belastung bei Altersvorsorgebeiträgen

Nicht verbeamtete Arbeitnehmer können die sog. zumutbare Belastung nicht um ihre Altersvorsorgebeiträge kürzen. Ein solcher Abzug führt nicht zu einer verfassungswidrigen Schlechterstellung gegenüber Beamten.

Dienstag, 7. April 2015

Freiberufliche Einkünfte der Betreiberin einer Kindertagesstätte

Zu den Einkünften aus freiberuflicher Tätigkeit im Sinne des Einkommensteuergesetzes gehören auch die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit. Ob dies auch auf die Betreiberin einer Kindertagesstätte zutrifft, hatte das Finanzgericht (FG) Hamburg zu entscheiden.

Donnerstag, 2. April 2015

Zu den Einkünften aus freiberuflicher Tätigkeit im Sinne des Einkommensteuergesetzes gehören auch die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder e

Nach einem Urteil des Finanzgerichts (FG) Hamburg zählt auch der Einzugsbereich einer Gemeinde bzw. Großstadt zum Beschäftigungsort. Die Klage einer in Hamburg tätigen und im Umland wohnenden Steuerpflichtigen auf Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung hatte daher keinen Erfolg.

Dienstag, 31. März 2015

Bundesregierung beschließt Erhöhung von Freibeträgen und Kindergeld

Das Bundeskabinett hat am 25. März 2015 beschlossen, den steuerlichen Grundfreibetrag, den Kinderfreibetrag und das Kindergeld rückwirkend ab 1. Januar 2015 sowie den Kinderzuschlag ab 1. Juli 2016 zu erhöhen. Damit setzt sie die verfassungsrechtlich gebotene Anhebung der steuerlichen Freibeträge um.

Mittwoch, 25. März 2015

Zum Ausscheiden eines Mitgesellschafters gegen Übernahme eines Teilbetriebs

Das Ausscheiden eines Mitgesellschafters gegen Abfindung in Form eines Teilbetriebs löst keinen Veräußerungsgewinn aus, entschied das Finanzgerichts Münster in einem aktuellen Urteil.

Dienstag, 24. März 2015

Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Steuervermeidung von Unternehmen

Die Europäische Kommission hat ein Maßnahmenpaket zur Steuertransparenz vorgelegt. Kernelement dieses Pakets ist der Vorschlag, für Steuervorbescheide einen automatischen Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten einzuführen.

Freitag, 20. März 2015

Zwölf Prozent der Betriebe sind vom Mindestlohn betroffen

In zwölf Prozent der Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeitete im Jahr 2014 mindestens ein Mitarbeiter, der weniger als 8,50 Euro in der Stunde verdiente. Dies zeigen Analysen auf Grundlage des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Donnerstag, 19. März 2015
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